Kuschelige Daunenkissen können Ihre Schlafqualität sehr zum Positiven beeinflussen. Doch wie können Sie sicher gehen, sich schon im Vorfeld für das richtige Kissenmodell zu entscheiden? Wie können Sie die Qualität richtig beurteilen und welche Kriterien sollten Sie beachten? Antworten auf diese und weitere Fragen erhalten Sie jetzt.

  

Inhaltsverzeichnis

  1. Die Daunenqualität entscheidet
  2. Schlafposition berücksichtigen
  3. Gute Pflegeeigenschaften garantieren schöne und hygienische Nächte

Die Daunenqualität entscheidet

Die weichen Daunenflocken sind der Grund, warum Daunenkissen so wunderbar anschmiegsam sind. Daher bilden sie auch den mit Abstand wichtigsten Punkt, der über die Qualität des Kissens entscheidet.

Bei Daunen handelt es sich um das Untergefieder von Wasservögeln. Nur Gänse und Enten haben die feinen Federn im Brust- und Bauchbereich und werden durch die Daunen vor Wärme und Kälte bestens geschützt.

Die Herkunft der Daunen ist zum Beispiel besonders wichtig. Hochwertige Unterfedern stammen in erster Linie von Gänsen. Besonders Daunen von älteren Tieren aus kühlen Herkunftsländern verfügen über eine angenehme Dichte und sorgen für ein volles, weiches Kissen. Am wertvollsten sind die Daunen der Eiderente. Auf Platz zwei liegt die Gänsedaune, gefolgt von Entendaunen.

Die Daunen von Gänsen sind besser als Entendaunen, weil sie einen noch dichteren Flaum haben. Sie sind zudem größer, dabei aber gleichzeitig leichter: mehr Wärme trotz weniger Gewicht. Gänsedaunen wird deshalb oft der Vorzug gegeben – doch bei allen positiven Eigenschaften dieser Federn ist es moralisch nicht vertretbar, Produkte mit Daunen aus Lebendrupf zu kaufen.

Manche Modelle werden bei der Produktion oftmals mit minderwertigen beziehungsweise recycelten Daunen oder Entendaunen versehen, was sich durch einen unangenehmen Geruch bemerkbar machen kann. Eine Ausnahme bilden hier die Daunen von der Eiderente, die als besonders hochwertig gelten und immer „frisch“ sind. Ein „Geruchstest“ vor dem Kauf kann sich also auszahlen.

Daunen sind sehr hygienisch. Bereits das tägliches Lüften an der frischen Luft hilft, Daunendecken, Daunenjacken oder Daunenkissen lange rein zu halten. Allerdings sollte man Daunendecken und Daunenkissen doch zumindest ein- bis zweimal pro Jahr waschen.

Weniger ein Faktor für Anschmiegsamkeit, aber wichtig für ein reines Gewissen, ist der Tierschutz. Achten Sie darauf, dass das Füllmaterial nicht von lebenden Tieren gewonnen wurde.  So leisten Sie einen wertvollen Beitrag zum Tierschutz, ohne auf hochwertige Daunenkissen verzichten zu müssen.

Zu den wichtigsten Kriterien bei der Auswahl von Daunenprodukten zählt neben Mischverhältnis und Bauschkraft nicht zuletzt auch der Tierschutz.

Schlafposition berücksichtigen

Vor dem Kauf sollten Sie Ihre favorisierte Schlafposition in die Entscheidung miteinbeziehen, denn Daunenkissen unterscheiden sich hinsichtlich der Form und der Füllung, um Wirbelsäule und Nacken bei Bauch-, Seiten- oder Rückenschläfern zu entlasten.

Daunenkissen für Bauch- und Rückenschläfer sind stabiler und voluminöser als spezielle Alternativen für Bauchschläfer, die zusätzlich über ein kegelförmiges Format verfügen. Das Volumen wird durch einen unterschiedlichen Anteil an Daunen und festen Federn erzielt.

Gute Pflegeeigenschaften garantieren hygienische Nächte

Oftmals unterschätzt wird der Blick auf die Pflegeeigenschaften des Daunenkissens. Diese unterscheiden sich je nach Hersteller, wobei manche Daunenkissen lediglich von Hand, andere auch in der Maschine gewaschen werden dürfen.

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Die Pflege ist gleichzeitig ein wichtiger Aspekt, um für ein hygienisches Bettklima zu sorgen. Am besten sind daher Daunenkissen, die Sie bei rund 60 Grad in der Maschine reinigen können. Die meisten Modelle lassen sich bei mindestens 30 Grad waschen, was ausreicht, um einen ausreichenden Reinigungseffekt zu erzielen. Der Vorteil einer 60-Grad-Wäsche ist, dass Hausstaubmilben dabei entfernt werden.

Erfolgt der Waschgang einmal im Jahr, lässt sich das Kissen so über einen langen Zeitraum verwenden. Die meisten Hersteller empfehlen allerdings, es nach rund fünf Jahren auszutauschen – hier spielt wieder die Qualität des Füllmaterials eine wichtige Rolle.

Wichtigster Aspekt beim Daunenkissenkauf: Die Qualität und Herkunft der Füllung. Aber auch die Ansprüche hinsichtlich der jeweiligen Schlafposition und der Waschbarkeit des Kissens spielen eine entscheidende Rolle.

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