Was sind "Liegezonen" und was ist der Sinn dahinter?

 
18.04.2016

Was sind "Liegezonen" und was ist der Sinn dahinter?

Geht es um gesundes und angenehmes Liegen, sind die sogenannten Liegezonen der Matratze entscheidend, wobei man im Handel vor allem die 7-Liegezonen Modelle findet. Was sind Liegezonen nun wirklich und was bewirken sie? Das erfahren Sie hier:

Liegezonen kurz erklärt

Die meisten (guten) Matratzen sind in Liegezonen eingeteilt, die dazu dienen, spezifische Körperregionen besser abzustützen. Das Gewicht wird so gleichmäßig verteilt und das Einsinken der schlafenden Person verhindert. Die 7-Zonen-Matratze ist für fast alle Erwachsenen geeignet, da sich die Länge des Oberkörpers bei den meisten Menschen im Durchschnitt nur minimal um wenige Zentimeter unterscheidet.

Die 7-Zonen auf einen Blick:

  • Kopf-Nacken
  • Schulter
  • Lendenwirbel
  • Becken
  • Bein
  • Waden
  • Fuß

 

  1. Die Kopf-Nacken-Zone 
    Dieser Bereich ist mittelfest, damit der Kopf nicht in der Matratze versinkt. Sie wirkt einer Überdehnung der Nackenmuskulatur entgegen.

  2. Die Schulter-Zone
    Die Schulter-Zone ist besonders weich. Der Schulterbereich ist häufig anfällig für Verspannungen, das Einsinken von Schulter und Oberarm wirkt dagegen. Auch die Wirbelsäule profitiert von dem weichen Material und liegt absolut gerade.

  3. Die Lendenwirbel-Zone
    Diese Zone ist am härtesten und gibt den Lendenwirbeln stabilen Halt. So wird der Rumpf gestützt und das Blut kann im Rücken ungestört zirkulieren.

  4. Die Beckenzone
    Die Beckenzone ist der Mittelpunkt der 7-Zonen-Matratze. Das weiche Material sorgt dafür, dass kein Druck auf das Hüftgelenk ausgeübt wird.

  5. Die Bein-Zone
    Dieser Bereich ist wieder härter gefedert und bringt die Beine in eine stabile Lage.

  6. Die Waden-Zone
    In dieser Zone profitieren die Waden vom weichen Material, das optimale Durchblutung gewährleistet und Wadenkrämpfe vorbeugt.

  7. Die Fuß-Zone
    Die abschließende Zone im Bereich der Füße ist mittelfest, um das Abknicken der Gelenke zu verhindern. 

Diese Aufteilung führt dazu, dass einzelne Körperpartien optimal gebettet sind, den Halt oder die „Freiheit“ bekommen, die sie benötigen. Das bedeutet, dass die 7-Zonen-Matratze

  • sich ergonomisch an den Körper anpasst.
  • das Rückgrat stützt.
  • die Muskulatur entspannt.
  • dabei hilft, den Körper optimal zu durchbluten.

Ein weiterer Vorteil der 7-Zonen-Matratze: Es gibt kein „Oben und Unten“. Die Aufteilung der Zonen ermöglicht ein Drehen und Wenden nach Lust und Laune, denn die drei Zonen ober- und unterhalb der Becken-Zone sind vom Härtegrad identisch. Somit sind auch „Anwenderfehler“ bei der Nutzung ausgeschlossen.

Eine 7-Zonen-Matratze mit gewissen Vorzügen

Generell sind 7-Zonen-Matratzen in allen gängigen Materialien, wie Federkern, Taschenfederkern oder Latex erhältlich. Doch die wohl bekannteste 7-Zonen-Matratze ist die Komfortschaum-Matratze aus Kaltschaum oder viskoelastischem Material.
Ihre Vorzüge:

  • Sie ist atmungsaktiv. Dafür sorgen in den Schaumstoff geschnittene Muster, beispielsweise in Wellenform. Es bilden sich Kanäle, durch die Hitze und Feuchtigkeit entweichen können.
  • Sie ist für Allergiker geeignet, da sie durch ihre Fähigkeit der Klimaregulation milbenfrei ist.
  • Sie ist formbeständig. Visko-Kaltschaum wird bei der kleinsten Berührung mit Wärme weich. Es verformen sich jedoch nur die Stellen, auf denen Gewicht lastet. Der restliche Teil der Matratze bewahrt die Form. Bei Bewegungen federn eingedellte Stellen sofort in ihre Ausgangsform zurück.

Liegezonen sorgen für körpergerechtes und komfortables Liegen. Die einzelnen Körperpartien sind unterschiedlich schwer und müssen von der Matratze optimal ausgeglichen werden. Entscheiden Sie sich für eine Matratze mit entsprechenden Liegezonen, unterstützen Sie die korrekte Lagerung Ihres Körpers und erfreuen sich angenehmer und komfortabler Nachtruhe.

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